Die Kindertagesstätte ist ein Teil der Gemeinde und es ist uns wichtig, unsere tägliche Arbeit auch der Öffentlichkeit zugängig zu machen. Deshalb finden immer wieder gemeinsame Aktionen mit ortsansässigen Gruppierungen und Vereinen statt. So planen wir jedes Jahr das St. Martinsfest zusammen mit den „Mutter-Kind –Gruppen“, der kath. Kirche und dem „Plattl-Verein“. Weiterhin finden Besuche bei der ortsansässigen Feuerwehr oder Einkäufe beim „Brotladen“ statt. In regelmäßigen Abständen verfassen wir aktuelle Ereignisse der Einrichtung zu Artikeln fürs „Mittelstettner Gmoa-Blattl“ zusammen.
Zusammenarbeit mit dem Träger
Zwischen der Kindertagesstätte und der Gemeinde findet ein regelmäßiger Austausch statt. DieKindertagesstätte (die Leitung) steht besonders mit dem Bürgermeister und der Kindergartenreferentin in regem Kontakt. So wird gemeinsam über Öffnungszeiten, Schließtage, Personal, Haushalt, Gebühren, Arbeitszeiten, Fortbildungen und vieles mehr beraten. Der Träger wird über alle Planungen und Termine und über Ausfallzeiten des Personals informiert.
Der Bürgermeister und die Kindergartenreferentin werden zu allen Elternbeiratssitzungen und Elternabenden eingeladen und nehmen regelmäßig daran teil. Die Gemeindearbeiter sind für die Instandhaltung und Reparaturen im Kindergarten zuständig.
Zusammenarbeit mit den Fachdiensten
Verhaltensprobleme und Entwicklungsrückstände haben vielseitige Auswirkungen auf das Leben von Kindern. Kinder mit besonderen Bedürfnissen und Problemen haben, wie alle anderen auch, ein Recht auf bestmögliche Entwicklung und auf optimale Entwicklungsbedingungen. Um möglichst früh angemessen und effektiv helfen zu können, ist eine enge Zusammenarbeit mit verschiedenen Fachdiensten notwendig.
Diese Zusammenarbeit besteht in erster Linie mit der Pestalozzischule (Sonderpädagogisches Förderzentrum) in Fürstenfeldbruck. Neben regelmäßigen Fortbildungsveranstaltungen in der Schule wird den Kindertagesstätten der so genannte mobile Dienst angeboten. Es besteht die Möglichkeit, nach Zustimmung der Eltern, ein einzelnes Kind in der Gruppe von dieser Fachkraft beobachten zu lassen, um die Eltern und das Personal der Kindertagesstätte zu beraten und dem Kind die bestmögliche Hilfe zukommen zu lassen. Bei Unsicherheiten bezüglich der Schulfähigkeit kann mit dem Kind ein Entwicklungstest mit anschließender Beratung der Eltern durchgeführt werden.
Seit dem Kindergartenjahr 2008 / 09 wird das Team durch eine Heilpädagogin, einmal wöchentlich für Kinder mit besonderem Förderbedarf ergänzt. Bei Bedarf wird auch mit anderen Fachdiensten wie die Erziehungsberatungsstelle, niedergelassenen Logopäden und Ergotherapeuten, Familientherapeuten, Heilpädagogen und Förderzentren zusammengearbeitet.
Zusammenarbeit im Team
Um dem im BayKiBiG festgelegten Bildungsauftrag gerecht zu werden, ist es notwendig, organisiert, fachlich orientiert und harmonisch im Team zusammen zu arbeiten. Hierzu treffen wir uns ca. alle zwei Wochen zu Teamsitzungen am Nachmittag. Die Reflektion unserer Arbeit mit den Kindern, der Austausch über Fortbildungen, die Weiterentwicklung unseres Konzeptes sowie einzelne Fallbesprechungen kommen hier zur Sprache. Sie geben auch den Rahmen, um organisatorische Dinge wie Feste, Ausflüge oder Ferienregelungen zu besprechen.
Offenheit, Ehrlichkeit und vor allem Kritikfähigkeit jedes einzelnen im Team sind hierbei von besonderer Bedeutung und ermöglichen unsere gute Zusammenarbeit.
Die Anleitung und Betreuung von Praktikanten erfordert viel Zeit, denn alles will erklärt, schriftliche Arbeiten korrigiert und pädagogische Zusammenhänge reflektiert werden.





















