Chronik von Adelshofen

Von der frühen Besiedelung Adelshofens zeugt eine 1986 bei Bauarbeiten gefundene römische Reibeschale, welche aus dem 3. Jahrhundert n. Chr. stammt. Adelshofen hatte als ehemalige Hofmark der Wittelsbacher lange Zeit auch die Gerichtsbarkeit inne.

Der Ortsteil Luttenwang hatte schon 755 eine eigene Kirche mit Priester, die lange ein großer Marien-Wallfahrtsort war.

Im Ortsteil Nassenhausen wird bereits 814 die Martinskirche geweiht. Handel und Gewerbe wurden im 16. Jahrhundert durch die Söhne des Jakob Fugger nachhaltig belebt. Die Chronik belegt, daß es ein Adelshofer Mesner war, der 1861 als erster in der Gegend eine Dreschmaschine besaß. Und zwischen 1825 und 1840 gab es in Nassenhausen ein gutbesuchtes Moorbad, das ein Adelshofer Arzt gründete. 1845 erwarb die inzwischen selig gesprochene Maria Theresia Gerhardinger das ehemalige Schloß in Adelshofen für die Kongregation der „Armen Schulschwestern". Seither ist die Geschichte Adelshofens eng mit dem segensreichen Wirken der Schulschwestern verbunden.

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