Feldkreuze und Marterl in Tegernbach

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Eigentümer:

Gemeinde Mittelstetten

 

Standort:

Gemeindegrenze Tegernbach/Baindlkirch
Landkreisgrenze FFFB /Aichach-Friedberg
Bezirksgrenze Oberbayern/Schwaben

 

GPS:  

N48°16'25.7592
E11°  4'58.7028

 

Das Kreuz von ca 1870 gehörte einst einer Familie Wank, die es seit 1932 nicht mehr in Tegernbach gibt. Es stand zwischen Tegernbach und Sirchenried am Fußweg nach Mering. Der Christuskörper und das Kreuz sind aus Edelkunstguss. Das reich mit Ornamenten verzierte Kreuz wurde 1967 zum Flurbereinigungsabschluss an den heutigen Standort versetzt. 2015 sanierte Kunstschmied Thomas Kernle das gesamte Kunstwerk. Herr Pfarrer Würth segnete am 2.6 2015 das Kreuz im festlichen Rahmen mit vielen Anwesenden.

Spruch: Gelobt sei Jesus Christus 

Eigentümer:

Helgemeir, Johann

 

Standort:

Feldweg am Weiherweg
Flurname: Baierberger Feld

 

 

GPS:  

N48°16'13.9332
E11°  4'12.2772

 

Um 1918 stellte Helgemeir Johann das  Eisenkreuz mir Figuren aus Gusseisen, in der Baierberger Strasse, Flurname Tannenberg, auf. Im Rahmen der Flurbereinigung wurde das Kreuz 1962 versetzt. Zum Schützenfest 2006 restaurierte Thomas Kernle die Figuren. 2018, zum Gründungsfest der Böllerschützen, wurde die Anlage verschönert und eine neue Bank aufgestellt.

Eigentümer:

Kernle, Peter

 

Standort:

Baierbergstraße 

Flurname Tannenberg

 

 

GPS:  

N48°15'59.5512
E11°  48.5872

 

Das kunstgeschmiedete Feldkreuz mit Blechschnitt-Korpus und Spruchtafel wurde 1983 von Thomas Kernle angefertigt. Gemeinsam stellten Thomas und Cousin Peter das Kreuz aus Dankbarkeit auf.

Spruch: Gott schütze unsere Heimat.

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Eigentümer:

Nachkommen der Familie Kernle

 

Standort:

Rieder Straße bei Thomas Kernle

 

GPS:  

N48°16'13.8468
E11°  4'15.2148

 

Das Grundstück und das Marterl gehörte ursprünglich der Familie Weber, heute Familie Helgemeir, oberer Wirt. Die Bauzeit vom Marterl ist um 1900. Nach dem Verkauf des Grundstücks ging das Marterl an die Familie Kernle. Dabei wurde die Schriftplatte ausgewechselt. Der Gedenkstein hat ein Gusskreuz und einen Gusskorpus. 

Spruch: Zum frommen Gedenken an unsere lieben Eltern, David und Viktoria Kernle von Tegernbach. Gott schütze unsere Fluren.

Eigentümer:

Kirchenstiftung Tegernbach, Kiser, Veronika

 

Standort:

Kirche St.Stefan & Magdalena

 

GPS:  

N48°16'11.2728
E11°  4'30.0648

 

Am Aufgang zur Kirche steht ein kunstgeschmiedetes Kreuz mit Blechschnittkorpus. Das von Veronika Kiser gestiftete Kreuz wurde zur Kirchenrenovierung 1990 aufgestellt. Kunstschmied Thomas Kernle schmiedete das Kreuz.

Spruchtafel: Unseren lieben Verstorbenen zum Gedenken.

Eigentümer:

Nachkommen der Familie Salvermoser

 

Standort:

Baindlkirchner Straße, Ortsgrenze

 

GPS:  

N48°16'21.6516
E11°  4'46.4772

 

Die Familie Salvermoser ist in Tegernbach ausgestorben.  Heute gehört das Marterl den Nachkommen, Familie Reichhuber in Friedberg. Bereits vor 1936 wurde das Marterl aus Stein vom Vorgänger des Anwesens aufgestellt. Thomas Kernle schmiedete das Eisengitter. Ursprünglich stand hinter dem Gitter eine Stuck-Pieta. Heute steht eine geweihte, neuzeitliche Figur in dem Marterl. Nachdem das Marterl vor einigen Jahren von einem Fahrzeug angefahren wurde, ist es auf den heutigen Standort versetzt worden. Der Nachbar pflegt das Marterl.

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Eigentümer:

Schmaus, Anita Aussiedlerhof

 

Standort:

Mittelstettener Straße

 

GPS:  

N48°16'58.7412
E11°  4'37.2468

 

Gegenüber auf dem Schellenberg an der Baumgruppe lag 1958 ein Kreuz am Boden, das schon öfters von landwirtschaflichen Maschinen beschädigt wurde. Deshalb ließ der Vater Josef Grötsch 1959 das Eichenkreuz im Hofbereich aufstellen. Herr Pfarrer Kornprobst weihte das Kreuz. 2013 ließ Anita Schmaus von Xaver Loder einen neuen Holzsockel zimmern. Thomas Kernle schmiedete die Halterung, das Kupferdach und restaurierte den Originalkorpus. Heute schmücken die von Thomas Kernle gefassten originalen Gussfiguren Jesus Christus und die Hl. Maria (von ca. 1880) das hohe Kreuz. Fast an gleicher Stelle stand früher zwischen zwei großen Lärchen ein schönes Holzkreuz.

Eigentümer:

Loder, Xaver

 

Standort:

Wirtstraße 12

 

GPS:  

N48°16'14.646
E11°  4'31.6992

 

Das Holzkreuz wurde im Jahr 2000 aus Dankbarkeit von Xaver Loder hergestellt und aufgestellt. Das Kreuz im Hofraum von Enkel Markus Foigtmannsberger hat einen Gusskorpus. Der Christus hat früher am Kreuz auf einem Friedhof gestanden und wurde vom Schwiegersohn Simon Foigtmannsberger renoviert.

Eigentümer:

Wagner, Martin

 

Standort:

Baindlkirchner Straße, Hofraum

 

GPS:  

N48°16'12.756
E11°  4'32.3328

 

1895 wurde die Grotte von Michael und Anna Wiedemann errichtet. Michael war ein Sohn vom heutigen Grundner-Hof in Längenmoos, Dorfstr. 5. Die Legende sagt: Aus Dankbarkeit über die Heimkehr des Sohnes aus dem Krieg hat die Familie in Tegernbach eine Grotte nach dem Vorbild der französischen Lourdes-Grotte bauen lassen. 1950 renovierten Michael und Kreszenzia Ring die Grotte, 2001 Alois Schwankhart aus Tegernbach. Dazu wurden die fehlenden Tuffsteine aus Weilheim geholt. Die Brüder bauten in Längenmoos und Biburg eine Grotte, siehe Grundner, Max.

Spruch: Ich bin die unbefleckte Empfängnis.

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Eigentümer:

Wagner, Martin

 

Standort:

Kapellenweg am Golfplatz

Flurname: Kapellenfeld oder Kapellenbreite

 

GPS:  

N48°16'19.3468
E11°  4'40.5408

 

Die Vorahnen Sedlmeier waren lange auf dem 'Triebhof' und stellten um 1700 vermutlich als Pestkapelle das Gebäude auf. Um 1985 renovierte Wolfgang Brecheisen die Kapelle. Thomas Kernle schmiedete ein neues Eisengitter. Ein Christuskorpus und eine Marienfigur schmücken das Holzkreuz in der Kapelle.